Elegante Frau genießt Wasser aus einem Champagnerglas statt Wein. Symbol für alkoholfrei leben, Alkoholverlangen überwinden, gesunde Routinen und echte Freiheit ohne Alkohol.

  • 11. Jul

Die Gehirnwäsche der Alkoholindustrie hat funktioniert. Du glaubst, du bist das Problem.

Alkoholfrei leben muss sich nicht wie Verzicht anfühlen. In diesem Artikel erfährst du, wie du Alkoholverlangen mit neurobiologischen Strategien reduzierst, dein Nervensystem regulierst und dir ein Leben ohne Alkohol aufbaust, das sich leicht, ruhig und selbstbestimmt anfühlt.

Wenn du davon träumst, endlich die ständige Gedankenschleife um den Wein zu beenden, aber keine Lust auf Selbsthilfegruppen oder das deprimierende Gefühl von ewigem Verzicht hast, könnte die Neurobiologie genau der Weg sein, den du suchst. Vielleicht stellst du dir die Frage: Ist ein alkoholfreies Leben für mich überhaupt möglich, ohne dass ich meine Lebensqualität verliere? Die Antwort ist klar: Ja, und wie! Was du brauchst, um dich dauerhaft und elegant vom Alkohol zu befreien, ist nicht noch mehr krasse Motivation, sondern das richtige Wissen und die dazu passenden Strategien.

In diesem Artikel zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du dein System umprogrammierst – von der Entlarvung der gesellschaftlichen Konditionierung bis hin zur tiefen, mentalen Ruhe. Dabei geht es nicht darum, den Alkoholverzicht einfach stumpf auszuhalten, sondern darum, wie du lernen kannst, dir auf gesunde Art und Weise das zu geben, was du über den Alkohol gesucht hast. Und zwar Regulation. Du darfst verstehen, wie du dich von der kollektiven Betäubung abhebst und welche Werkzeuge dir wirklich helfen, deine Autonomie zurückzugewinnen. Egal, ob du seit ein paar Wochen nüchtern bist oder jeden Abend aufs Neue mit deinem Verstand vor dem Kühlschrank diskutierst: Dieser Beitrag wird dir alles liefern, was du wissen musst, um die Alkoholfreiheit in eine echte Kraft- und Ruhequelle zu verwandeln.

Elegante Frau trinkt Wasser aus einem Champagnerglas und genießt einen entspannten alkoholfreien Abend. Symbol für alkoholfrei leben, innere Ruhe, Selbstbestimmung und ein Leben ohne Alkohol.

Wenn dein Ziel klar ist, ist Strategie einfach

Bevor du dich an die konkrete Umsetzung deiner neuen Routinen machst (zerbrich dir nicht den Kopf, das klingt schwieriger, als es tatsächlich ist), gibt es einen wichtigen Schritt, der oft unterschätzt wird, aber den größten Einfluss auf deinen langfristigen Erfolg hat: die Klärung deines „Warum“, „Was“ und „Wie“. Dieser Prozess mag auf den ersten Blick unspektakulär erscheinen, doch er bildet die Basis für eine stabile, unerschütterliche Nüchternheit. Sie bietet dir nicht nur an entspannten Tagen, sondern gerade in herausfordernden Momenten absoluten Halt. Und genau das ist es, was du willst.

Dein „Warum“: Die Grundlage deines Antriebs

Der erste und wichtigste Schritt ist, dein „Warum“ zu definieren. Warum möchtest du überhaupt ein alkoholfreies Leben führen? Was sind die tieferen Beweggründe, die dich antreiben? Es könnte der Wunsch nach mehr Klarheit sein, nach echter Energie am Morgen oder der Möglichkeit, endlich wieder die volle Kontrolle über deine Abende zu haben.

Vielleicht gibt es einen spezifischen Schmerzpunkt, der dich antreibt – sei es das tiefe Gefühl von Scham nach dem Aufwachen oder die Erkenntnis, dass du gedanklich immer wieder beim Rosé bist, während deine Familie eigentlich deine volle Aufmerksamkeit braucht und dich das langsam wirklich beängstigt.

Oder dir geht es wie vielen erfolgreichen Frauen: Du möchtest endlich wieder die unbeschwerte, unzerstörbare Version deiner selbst sein, tief durchatmen können und nicht mehr permanent in der mentalen Erschöpfung am Abend ersticken. Weil du weißt, dass der Ausstieg aus der kollektiven Betäubung der größte Hebel für deine persönliche Freiheit ist.

Indem du diese tiefe, innere Motivation für dich verankerst, entwickelst du ein Fundament, das dich weitermachen lässt, wenn es herausfordernd wird. Dein „Warum“ ist der Motor, der dich verlässlich vorwärts treibt und dir die nötige Klarheit über deinen Weg verschafft.

Dein „Was“: Die Werte, die dir wirklich wichtig sind

Nachdem du dein „Warum“ definiert hast, geht es nun darum, dein „Was“ zu bestimmen: Welche Werte und Identitätsmerkmale liegen dir besonders am Herzen? Diese sollten idealerweise mit deinen eigenen Überzeugungen verknüpft sein. Überlege dir, wer du sein willst, wenn das künstliche Ventil Alkohol wegfällt. Welche Facetten deiner Persönlichkeit dürfen endlich wieder Raum einnehmen?

Der Schlüssel zum langfristigen Erfolg liegt nicht darin, dich nur auf das bloße „Nicht-Trinken“ zu fixieren. Vielmehr solltest du ein übergeordnetes „Über-Thema“ für dein neues Leben wählen, das groß genug ist, um dich emotional komplett zu erfüllen. Auf diese Weise bleibt dir genügend Spielraum, um deinen Alltag neu zu gestalten, ohne dich durch starre Verbote limitiert zu fühlen.

Nehmen wir an, dein übergeordnetes Thema ist Selbstbestimmung – insbesondere deine mentale und körperliche Autonomie. Innerhalb dieses großen Feldes könntest du verschiedene Lebensbereiche optimieren. Beispiele für diese Unterthemen könnten tiefe Nervensystem-Regulation, emotionale Standfestigkeit im Job, echte Regeneration im Schlaf oder ein unerschütterliches Selbstbewusstsein in gesellschaftlichen Situationen sein. Indem du deine Alkoholfreiheit als Fundament für Wachstum begreifst, bleibt der Prozess für dich spannend und fühlt sich niemals nach Mangel an.

Dein „Wie“: Der Weg zur Umsetzung

Der dritte Schritt besteht darin, dein „Wie“ zu klären. Hier geht es darum, herauszufinden, wie du deine Vision konkret im Alltag umsetzen kannst. Dabei helfen dir folgende Fragen, um Klarheit zu gewinnen:

  • Was tut deinem Körper besonders gut? In welchen Bereichen spürst du sofortige Entlastung, sei es durch Temperaturreize, Bewegung oder bewusste Pausen? Welche körperlichen Abläufe geben dir ein Gefühl von Sicherheit?

  • Was bereitet dir echte Freude (ohne betäubenden Filter)? Dies ist mindestens genauso wichtig wie deine Disziplin. Welche Aktivitäten entspannen dein System, ganz unabhängig vom Alkohol? Echte Leidenschaft und biochemische Regeneration sind essenziell, um den Geist langfristig zur Ruhe zu bringen.

  • Was braucht dein Nervensystem am dringendsten? Überlege, was in deinen Augen an einem stressigen Tag am meisten fehlt. Ist es Ruhe? Ist es der Abbau von Cortisol? Wo sitzt die aufgestaute Anspannung des täglichen Mental Loads, die du bisher mit Wein weggedrückt hast?

  • Wenn Alkohol keine Option mehr wäre: Worin würdest du investieren, um am Abend herunterzufahren? Diese Überlegung hilft dir dabei, die echten Bedürfnisse deines Körpers zu verstehen, anstatt sie weiterhin mit der chemischen Keule zu betäuben.

Deine Vision in Aktion

Schlussendlich geht es darum, eine Schnittmenge aus all deinen Antworten zu finden. Dein Bestreben ist es, ein klares Bild zu entwickeln, das all deine Überlegungen miteinander verbindet. Wie möchtest du deine Werkzeuge, dein Wissen über deinen Körper und deine neue Identität so einsetzen, dass du eine unaufgeregte Autonomie erreichst?

Diese Vision ist das Herzstück deines Vorhabens. Sie hilft dir, ein Fundament zu schaffen, das nicht auf kurzfristigem Durchhalten abzielt, sondern dich langfristig trägt und dir in Momenten von akutem Craving den nötigen Halt gibt.

Für wen tust du das überhaupt?

Der vielleicht wichtigste Schlüssel, um dein alkoholfreies Leben langfristig und mühelos erfolgreich zu machen, ist ein tiefes Verständnis deines zukünftigen, nüchternen Ichs – der Frau, die du ohne den Alkohol bist. Es geht darum, diese Version von dir so gut zu kennen, dass du ihre Werte, Bedürfnisse und Reaktionen auf einer tiefen, emotionalen Ebene verstehst. Dieses Bild wird sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln, also solltest du es regelmäßig aktualisieren und vertiefen.

Warum ist das so entscheidend?

Erst wenn du wirklich weißt, wer du ohne den Wein bist – wenn du die echten Bedürfnisse deines Körpers in der Tiefe kennst –, kannst du Strategien und Routinen etablieren, die exakt auf dich zugeschnitten sind. Deine Abendroutinen, deine Stressbewältigung und deine mentalen Grenzen sind dann so perfekt ausgerichtet, dass dein Gehirn gar nicht erst in den Alarmmodus schaltet.

Stell dir vor, du kommst nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause und dein System greift ganz automatisch zu einer gesunden, hochwirksamen Alternative, statt nach dem gewohnten Glas Wein. Es fühlt sich für dich so an, als wäre dieser Ablauf wie für dich gemacht – weil er die biologische Logik deines Körpers bedient. Wenn sich dein System so abgeholt und reguliert fühlt, hast du den täglichen Kampf gegen die Cravings bereits gewonnen. Gleichzeitig machst du es dir langfristig einfacher: Du musst nicht jedes Mal aufs Neue mit deinem Verstand diskutieren, ob du das Glas jetzt „verdient“ hast oder nicht.

Der nächste Schritt: Dein wahres Ich identifizieren

Jetzt ist es an der Zeit, dir die nötige Ruhe zu nehmen und tief in die Analyse deiner eigenen Trigger und Sehnsüchte einzutauchen. Wer bist du, wenn der Alkohol wegfällt? Was treibt dich an? Welche Ängste vor sozialer Isolation oder dem Stempel, „langweilig“ zu sein, bestimmen noch dein Handeln? Je besser du diese Fragen beantworten kannst, desto klarer wird dein Bild von deiner unerschütterlichen Selbstbestimmung.

Dieses klare Bild wird dir dabei helfen, die Gehirnwäsche der Alkoholindustrie komplett abzuschütteln. Es wird dir langfristig ermöglichen, mühelos ein Leben aufzubauen, das sich verdammt gut anfühlt – ganz ohne das Gefühl, etwas zu verpassen.

Alkoholfrei leben – aber wie und womit?

Es gibt zahlreiche neurobiologische Hebel, um dein alkoholfreies Leben stabil zu gestalten. Hier sind die effektivsten Optionen, um dein System strategisch umzuprogrammieren:

1. Physische Regulation des Nervensystems

Du etablierst präzise Mechanismen, die die Ausschüttung von Stresshormonen reduzieren, ohne dass du dafür stundenlang meditieren musst. Du leitest den Druck biochemisch aus dem Körper aus. Das ist deine konkrete, körperliche Alternative zum Wein, die dein überreiztes System nach einem anspruchsvollen Tag kontrolliert herunterfahren lässt.

2. Sensorische Musterunterbrechung (Pattern Interruption)

Hierbei nutzt du intensive Reize, um die konditionierte neuronale Schleife deines Gehirns im Moment des Verlangens abrupt zu stoppen. Wenn das Gehirn nach dem gewohnten Dopamin-Kick schreit, bedienst du die Rezeptoren auf gesunde, strategische Weise, damit der biochemische Autopilot der Gewohnheit blockiert wird. Konkrete Strategien dafür findest du hier.

3. Reward Scheduling (Dopamin-Verschiebung)

Eine hochwirksame Methode, mit der du die klassische Konditionierung deines Gehirns (wie die typische Freitagabend-Leere) auflöst. Du programmierst dein Belohnungszentrum um, indem du Highlights gezielt verschiebst. Dadurch schüttet dein Gehirn über gesunde Vorfreude kontrolliert Dopamin aus, ohne dass danach der tiefe, alkoholbedingte Absturz folgt.

4. Das Identitäts-Fundament als Schutzschild nutzen

Sobald deine Nüchternheit eine feste Größe hat, nutzt du sie als unerschütterliches Fundament gegen gesellschaftlichen Druck. Du hörst auf, neidisch auf die Menschen zu blicken, die scheinbar „kontrolliert“ trinken können. Du durchschaust die Illusion und wirst zu der Frau, die stolz hinschaut, handelt und keine Promille mehr braucht, um ihre eigene Größe zu leben.

Mit diesen vier Säulen machst du deine Alkoholfreiheit lebenswert – ganz ohne dich mit Verzicht quälen zu müssen. Langfristig kombinierst du diese Optionen miteinander, um dir selbst die absolute Selbstwirksamkeit zurückzugeben.

Werde sichtbar – mit allem, was du bist

Ein starkes, neues Selbstbild ist das Rückgrat deiner Alkoholfreiheit. Es sorgt nicht nur dafür, dass du dich aus der Masse der kollektiven Betäubung heraushebst, sondern baut auch ein unerschütterliches Vertrauen in deine eigene Kraft auf. Deine neue Identität ist kein starres Korsett, sondern das authentische Fundament deiner Persönlichkeit.

Ein klares, konsistentes Handeln vor dir selbst

Um langfristig stabil zu bleiben, braucht dein System Klarheit und Verlässlichkeit. Deine Nüchternheit darf zu deiner neuen, stolzen Normalität werden. Dazu gehören drei wesentliche Dinge:

  • Dein innerer Fokus: Er sollte simpel, aber kraftvoll sein. Richte deinen Blick nicht auf das, was du vermeintlich „verlierst“, sondern auf den massiven Gewinn an Klarheit, Lebenszeit und echter Energie.

  • Deine Emotions-Palette: Erlaube dir alle Gefühle – auch die unruhigen und anstrengenden. Sie sind nicht mehr der Auslöser, um zum Weißwein zu greifen, sondern das biologische Navigationssystem durch dein Leben. Indem du sie regulierst, statt sie wegzudrücken, gewinnst du deine emotionale Unabhängigkeit zurück.

  • Deine klare Haltung: Entscheide dich für ein unerschütterliches Selbstverständnis, das zu deinem Anspruch an ein freies Leben passt. Du musst dich für deine Nüchternheit weder rechtfertigen noch erklären. Dieses ruhige Selbstbewusstsein strahlst du ganz automatisch auch nach außen aus.

Dein neuer innerer Slogan

Dein inneres Credo sollte leicht einprägsam und unverwechselbar sein. Es sollte dich direkt daran erinnern, warum du diesen Weg gehst, während es gleichzeitig deine absolute, unaufgeregte Autonomie – unterstreicht. Ein starker Gedanke bleibt im Gedächtnis und weckt sofort die Verbindung zu deiner Kraftquelle.

Selbstbewusste Frau hebt die Arme als Zeichen von Freiheit und Erfolg. Symbol für Alkoholfreiheit, innere Stärke, persönliches Wachstum und ein selbstbestimmtes Leben ohne Alkohol.

Warum ein konsistentes Selbstbild wichtig ist

Ein durchgängig klares Fundament sorgt dafür, dass dein System sofort auf „Sicherheit“ schaltet, egal in welcher stressigen Job-Situation, Krise oder gesellschaftlichen Runde du dich befindest. Das steigert nicht nur deine Resilienz, sondern schafft tiefes Vertrauen in dich selbst. Menschen bauen eine echte Beziehung zu dir auf. So hilft dir deine neue Identität, eine unerschütterliche Autonomie aufzubauen.

Schritt für Schritt: Die neurobiologische Umprogrammierung im Alltag

Reine Willenskraft versagt am Feierabend, weil dein Gehirn nach einem langen Tag erschöpft ist. Es will keinen Wein – es will einfach nur schnelle Entlastung. Wenn wir diese Entlastung auf gesundem Weg erzeugen, läuft die Alkoholfreiheit irgendwann ganz automatisch.

Hier ist dein konkreter Fahrplan für den Alltag:

Schritt 1: Trigger analysieren und neu besetzen

Dein Gehirn liebt Verknüpfungen. Es merkt sich genau, wann es früher die Belohnung oder Betäubung gab. Diese Auslöser (Trigger) musst du kennen und mit einer neuen Handlung besetzen.

  • Das klassische Beispiel: Du fährst nach einem stressigen Tag den Rechner im Homeoffice herunter oder schließt die Wohnungstür hinter dir. Exakt in diesem Moment schießt der Gedanke an den Rosé in den Kopf. Das ist die gelernte Verhaltenskette.

  • Die neue Strategie: Du besetzt diesen exakten Moment sofort neu. Noch bevor du die Küche betrittst, gehst du ins Badezimmer und wäschst dir das Gesicht mit eiskaltem Wasser oder ziehst dir deine Laufschuhe für eine 10-Minuten-Runde an. Du gibst dem Gehirn an derselben Kreuzung einfach eine neue Abbiegung.

Schritt 2: Den Übergang in den Feierabend strukturieren

Früher war der Wein die „Brücke“ vom Arbeitsmodus in die Freizeit. Ohne diese Brücke droht am Abend ein unruhiges Loch. Dein Körper weiß nicht, wohin mit dem Stress.

  • Das konkrete Beispiel: Statt nach dem Job direkt in die Küche zu gehen, um das Abendessen für die Familie zu kochen (während der Mental Load weiterläuft), schaffst du eine feste, 20-minütige Übergangsphase nur für dich.

  • Die Umsetzung: Du machst dir einen hochwertigen, kalten Infused-Tea (z. B. Wasser mit frischer Minze und Gurke) in einem schönen Glas, setzt dir Kopfhörer auf und hörst 15 Minuten deine Lieblingsmusik oder ein Hörbuch – ohne nebenbei das Handy zu checken. Das ist die neue, saubere Trennlinie für deinen Verstand: Der Job ist jetzt vorbei.

Schritt 3: Interne und externe Grenzen setzen

Wenn der Druck im Kopf laut wird, brauchst du klare Regeln, um nicht in endlose Diskussionen mit dir selbst zu verfallen.

  • Die interne Grenze (vor dir selbst): Um 16:30 Uhr flüstert die Stimme: „Heute war es so anstrengend im Büro, ein Gläschen schadet doch nicht.“ Statt jetzt zu diskutieren, stoppst du den Gedanken mit einem festen inneren Satz: „Über dieses Thema verhandle ich nicht. Die Entscheidung steht.“ Du nimmst deinem Gehirn die Option, überhaupt zu debattieren.

  • Die externe Grenze (vor anderen): Du bist abends zum Grillen eingeladen und jemand hält dir ein Glas Sekt hin mit den Worten: „Ach komm, nur eins zum Anstoßen!“ Statt dich zu rechtfertigen, sagst du lächelnd und fest: „Nein danke, ich trinke heute keinen Alkohol. Ich nehme einen Mocktail.“ Keine Erklärungen wie „Ich muss noch fahren“ – denn Ausreden laden andere nur dazu ein, dich doch noch zu überreden. Ein klares Nein strahlt Souveränität aus.

Die 3 Säulen deiner Autonomie: So funktioniert es im Alltag

Wenn das akute Verlangen (das sogenannte Craving) anklopft, hilft kein positives Denken. Da helfen nur harte biologische Fakten. Diese drei Säulen sind deine Werkzeuge:

Säule 1: Den Körper regulieren (Den Stress physisch ausleiten)

Wenn du gestresst bist, pumpt dein Körper Cortisol und Adrenalin in deine Muskeln. Du bist biologisch im Flucht- oder Kampfmodus. Früher hast du diesen Zustand mit Wein betäubt – jetzt leiten wir den Druck körperlich aus.

  • Der thermische Reset: Wenn der Kopf nicht abschalten kann, hältst du deine Handgelenke für 60 Sekunden unter fließendes, eiskaltes Wasser. Der Kältereiz aktiviert sofort den Vagusnerv, der deinen Puls senkt und das Gehirn kopfaufwärts beruhigt.

  • Das physiologische Seufzen: Atme zweimal tief durch die Nase ein (ein langer Atemzug, direkt danach noch ein kurzer, um die Lungenbläschen maximal zu füllen) und atme dann lang und seufzend durch den Mund aus. Drei- bis viermal wiederholt, schaltet das dein Nervensystem sofort von „Stress“ auf „Ruhe“.

Säule 2: Das Belohnungszentrum umprogrammieren (Dopamin ohne Absturz)

Alkohol trickst dein Gehirn aus, indem er eine riesige Menge des Glückshormons Dopamin ausschüttet. Wenn du aufhörst zu trinken, beschwert sich das Belohnungszentrum über die plötzliche Langeweile. Wir bedienen die Rezeptoren nun auf gesunde Weise.

  • Scharfe und saure sensorische Reize (Geschmacks-Cues): Wenn du in die Küche kommst und das Gehirn nach dem gewohnten Feierabend-Glas verlangt, sehnt es sich eigentlich nach einem intensiven, sensorischen Signal, das den Cut zum Arbeitstag markiert. Nutze stattdessen einen biologischen Kontrast: Trinke ein Glas eiskaltes Wasser mit dem Saft einer frisch gepressten, sauren Zitrone, oder nimm einen Löffel scharfen Ingwershot. Diese intensiven, scharfen oder sauren Reize triggern deine Nervenbahnen im Mundraum augenblicklich. Dein Gehirn wird durch den sensorischen „Schock“ sofort abgelenkt, die Gedankenschleife bricht ab und das Belohnungszentrum bekommt einen schnellen, feuernden Impuls – ganz ohne Promille.

  • Das neue Exklusiv-Ritual (Dopamin-Ersatz): Wenn das Wochenende früher bedeutete, dass um 17 Uhr die erste Flasche geöffnet wurde, verbindet dein Gehirn diesen Moment fest mit maximaler Entspannung und Belohnung. Wenn du jetzt einfach nur mit einem normalen Leitungswasser dasitzt, schaltet das System auf Mangel. Ersetze das alte Ritual durch ein neues, exklusives Erlebnis zu Hause. Bereite dir einen aufwendigen, alkoholfreien Signature-Drink zu: Nutze hochwertige Gläser, viel Crushed Ice, frische Beeren, Rosmarin und botanische Alkoholfrei-Destillate. Nimm dir ganz bewusst die Zeit für die Zubereitung. Dein Gehirn bekommt dadurch genau das, was es sucht: die Inszenierung, das Gefühl von „Ich gönne mir jetzt etwas Besonderes“ und die wohlverdiente Vorfreude – aber eben ohne den biochemischen Absturz in der Nacht.

Säule 3: Die Identität der souveränen Frau annehmen

Sei dir Frau, die du sein willst.

  • Die neue Identität: Du bist nicht die bemitleidenswerte Ex-Trinkerin, die traurig am Wasserglas nippt, während die anderen „Spaß“ haben. Du bist die souveräne CEO, die das System durchschaut hat. Du schaust den Menschen beim Feiern zu und siehst die Wahrheit: die verschwommenen Blicke, die lauteren Stimmen, den Kater am nächsten Morgen.

  • Das Lebensgefühl: Du verzichtest auf nichts. Du hast dich einfach entschieden, dein Leben in messerscharfer Ultra-HD-Qualität zu leben. Du bist stolz darauf, dass dein Kopf morgens um 6:30 Uhr klar ist, während die Welt draußen noch schläft. Das ist kein Verzicht, das ist purer Luxus.

DU FRAGST DICH NUN...

… wie um Himmels Willen sollst du all das ohne Vorkenntnisse und Plan umsetzen, ohne in wochenlange Rechercheschleifen oder den frustrierenden Trial-and-Error-Modus zu verfallen? Die Antwort: Du nutzt eine erprobte, funktionierende Methode, auf die bereits Hunderte von erfolgreichen Frauen vertrauen.

In meinem Nüchtern & Gesund Online Programm™ zeige ich dir genau das. Wir arbeiten nicht mit Verboten, starren Dogmen oder dem stigmatisierenden Label der „chronisch Kranken“, sondern mit der präzisen Neurobiologie deines Gehirns. Du bekommst die Struktur und die praxistauglichen Werkzeuge an die Hand, um dem Stress des Tages ohne Alkohol zu begegnen, dein System effektiv zu regulieren und deinen Körper im Neuaufbau gezielt zu unterstützen. Damit dein Leben endlich wieder dir gehört.

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